Dokumentation "Facebook Pixel einbinden" (Shopware 5)

Konfiguration


Die Pluginkonfiguration umfasst folgende Optionen:

Plugin aktivieren/einbinden

Wenn die Option „Ja“ gewählt ist, wird das Plugin in dem jeweiligen Shop/Subshop eingebunden und aktiviert. Nach dem Ändern dieser Option sollte das Theme neue kompiliert werden, da hier aus Performancegründen auf CSS und JavaScript verzichtet wird, wenn das Plugin nicht aktiviert sein soll.

Facebook Pixel ID

Hier fügen Sie die ID Ihres Facebook Pixels ein. Diese besteht aus einer Zahlenfolge, die Sie in ihrem Facebook Business Manager finden.

zusätzl. Facebook Pixel ID’s

Hier können weitere Facebook Pixel ID’s eingetragen werden. Je Zeile eine Pixel ID.

Datenschutzmodus

Sie können zwischen vier verschiedenen Datenschutzmodi wählen:

  1. Shopware Cookie Modus nutzen (Standard seit 2.1.0)
  2. Pixel aktiv, kein Hinweis für den Nutzer (Standard bis 2.0.6)
  3. Pixel nicht aktiv, Nutzer wird gefragt ob Pixel aktiviert werden darf (Opt-In)
  4. Pixel aktiv, Nutzer wird gefragt ob Pixel deaktiviert werden soll (Opt-Out)
  5. Pixel manuell per JavaScript starten (seit 4.2.0)

Shopware Cookie Modus nutzen

Bei diesem Datenschutzmodus werden die beiden Shopware Optionen „Cookie Hinweis anzeigen“ und „Cookie-Hinweis-Modus“ beachtet. Diese kann man unter „Grundeinstellungen“ > „Weitere Einstellungen“ > „Datenschutz“ konfigurieren.

Das Plugin erzeugt in diesem Modus kein eigenes Hinweis-Fenster. Der Pixel wird hier, je nach konfigurierten Optionen und der Einwilligung des Nutzers, aktiviert.

ACHTUNG: Ist bei der Option „Cookie Hinweis anzeigen“ der Wert „Nein“ gewählt, hat der Wert von „Cookie-Hinweis-Modus“ für Shopware keine Auswirkungen mehr und alle Coookies werden vollumfänglich genutzt!

Cookie Hinweis anzeigenCookie-Hinweis-ModusPixel aktiv
NeinNur Hinweis anzeigenJa
NeinTechnisch notwendige Cookies erlauben (Browser-Sitzung, CSRF), restliche nach Erlaubnis setzenJa
NeinCookies erst nach Erlaubnis setzenJa
JaNur Hinweis anzeigenJa (Nutzer kann nur akzeptieren)
JaTechnisch notwendige Cookies erlauben (Browser-Sitzung, CSRF), restliche nach Erlaubnis setzenJa, wenn Nutzer akzeptiert.
Nein, wenn Nutzer widerspricht.
JaCookies erst nach Erlaubnis setzenJa, wenn Nutzer akzeptiert.
Nein, wenn Nutzer das Fenster schließt.

Pixel aktiv, kein Hinweis für den Nutzer

In diesem Modus ist der Pixel sofort und ohne Hinweis an den Besucher aktiviert.

Pixel nicht aktiv, Nutzer wird gefragt ob Pixel aktiviert werden darf (Opt-In)

In diesem Modus wird dem Nutzer, für die Einwilligung vom Facebook Pixel, ein separates Hinweisfenster angezeigt. Der Pixel wird nur aktiviert, wenn der Nutzer zustimmt (akzeptiert).

Pixel aktiv, Nutzer wird gefragt ob Pixel deaktiviert werden soll (Opt-Out)

In diesem Modus wird dem Nutzer, für das Widersprechen vom Facebook Pixel, ein separates Hinweisfenster angezeigt. Der Pixel ist aktiv, bis der Nutzer widerspricht.

Pixel manuell per JavaScript starten

In diesem Modus kann durch einen JavaScript Code der Pixel manuell aktiviert werden. Dies ist insbesondere bei der Nutzung von externen Cookie Lösungen von Drittanbietern wie Usercentrics oder CookieBot nützlich. Details unter Externe Cookie Lösungen

Erweiterter Datenabgleich

Der erweiterte Datenabgleich übermittelt Kundendaten wie E-Mailadresse, Vorname, Name, Geschlecht, Geb.-Datum (sofern vorhanden), PLZ und Ort der Rechnungsadresse verschlüsselt an Facebook. Dazu muss der Kunde in seinem Konto im Shop eingeloggt sein. Mit den Daten kann Facebook Nutzer erkennen, die zum Zeitpunkt des Besuchs nicht auf Facebook eingeloggt waren.

Automatische Konfiguration

Mit der automatischen Konfiguration sendet der Facebook Pixel Button-Klick-Daten und Seiten-Metadaten (wie z. B. entsprechend der Opengraph- oder Schema.org-Formate strukturierte Daten) von der Webseite, um die Anzeigenauslieferung und -messung zu verbessern und das Pixel-Setup zu automatisieren. Die automatische Konfiguration ist seitens Facebook standardmäßig aktiviert. (Empfohlen)

Customer Streams übermitteln

Ist diese Option aktiviert, werden die Customer Streams, denen der eingeloggte Kunde zugewiesen ist, nach Facebook übermittelt.

Produktidentifikation

(seit Pluginversion 3.0.0)
Mit dieser Option kann man wählen, welcher Wert als Identifikation der Produkte zu Facebook übermittelt wird. Zur Auswahl stehen:

  • Artikelnummer (Standardwert) – die Artikelnummer die auch auf Rechnungen, der Artikeldetailseite usw. steht und in der Administration für einen Artikel angegeben werden kann.
  • Interne Artikeldetail-ID – das ist die interne Datenbank ID eines einzelnen Artikels bzw. einer einzelnen Variante. Diese Option sollte gewählt werden, wenn ein Produktkatalog über die Facebook Pixel Ereignisse automatisch mit Produkten gefüllt/aktualisiert werden soll, sobald Besucher die entsprechenden Seiten besucht.

Übermittelte Preise

(seit Pluginversion 3.0.0)
Hier kann man festlegen ob die übertragenen Werte auf Basis von Brutto- (Standardwert) oder Netto-Preisen erfolgen sollen. Dies gilt sowohl für Artikelpreise, als auch für Gesamtsummen im Warenkorb.

Versandkosten einrechnen

(seit Pluginversion 3.0.0)
Für alle Warenkorb-Werte kann man hier festlegen ob die Versandkosten einberechnet werden sollen. (Standardwert: Ja)

Automatische PageView Ereignisse deaktivieren

(seit Pluginversion 4.2.0)

Problem

Der von Facebook programmierte JavaScript Code für den Pixel „hört“ auf Änderungen an der Browserhistorie und sendet bei neuen Einträgen (= Änderung der URL) automatisch ein eigenes „PageView“ Ereignis. Dieses Ereignis kann nicht durch unser Plugin mit Ereignisdaten ergänzt werden. Das Ereignis kann auch nicht abgefangen und durch unser Plugin erneut gesendet werden, da man nur ein „PageView“ Ereignis pro Seitenaufruf manuell senden darf.

Auswirkungen

Dieses Verhalten tritt insbesondere bei Kategorieseiten auf, bei denen durch das Scrollen im Browser die Produkte von Shopware via JavaScript nachgeladen werden, Shopware die URL mit dem ?p= Parameter verändert und damit einen neuen Eintrag in der Browserhistorie erzeugt. Nutzt man dabei die Conversion API Funktionalität unseres Plugins, erhalten diese automatischen „PageView“ Ereignisse keine eindeutigen Event ID’s und können von Facebook nicht dedupliziert werden bzw. werden im Business Manager durch die fehlenden Event ID’s als fehlerhaft angezeigt.

Lösung

Daher unsere Empfehlung: sollte die Conversion API genutzt werden, sollten die automatischen „PageView“ Ereignisse deaktiviert werden. WICHTIG: mit der Deaktivierung wird die Ereignisqualität erhöht bzw. Fehler vermieden, jedoch wird durch die Deaktivierung auch die Anzahl der Ereignisse insgesamt (zum Teil deutlich) nach unten gehen, weil das Scrollen auf einer Kategorieseite dann nicht mehr als „PageView“ Ereignis gezählt wird.

Conversion API nutzen

(seit Pluginversion 4.0.0)
Aktiviert die Nutzung der Conversion API zur Übermittelung von Ereignissen via PHP / HTTP Requests, zusätzlich zu den Ereignissen des Facebook Pixel (JavaScript). Mehr Infos zur Conversion API Funktionalität

Conversion API Zugriffsschlüssel

(seit Pluginversion 4.0.0)
In dieses Feld muss der Zugriffsschlüssel zur Nutzung der Conversion API eingetragen werden. Dieser kann im Business Manager beim jeweiligen Pixel Profil im Tab „Einstellungen“ > „Conversions API“ > „Manuell einrichten“ erstellt werden. Mehr Infos zur Conversion API Funktionalität

Conversion API Test Code

(seit Pluginversion 4.0.0)
In dieses Feld kann zum Testen der Ereignisse, die über die Conversion API übermittelt werden, ein Test Code eingetragen werden. Dieser Test Code wird im Business Manager beim jeweiligen Pixel Profil im Tab „Events testen“ > „Server-Events testen“ angezeigt. Es wird hier ausschließlich der Test Code (TESTXXXXX), der in Schritt 1 angezeigt wird, benötigt. Mehr Infos zur Conversion API Funktionalität

Fehleranalyse aktivieren

(seit Pluginversion 4.2.0)
Beim Aktivieren dieser Funktion, werden alle Anfragen die an die Conversion API von Facebook übermittelt werden in das Shopware Log geschrieben. Dieses Log kann unter „Einstellungen“ > „Logfile“ > „System-Log“ eingesehen werden. Bitte aktivieren Sie diese Funktion nur wenn Sie explizit dazu aufgefordert werden, da ansonsten Ihr Server unnötig mit entsprechenden Logs belastet wird!